Stadt Solingen
Logo Sportfischer
Uhrzeit (Javascript erforderlich)
Vereinssatzung

der Sportfischer-Vereinigung-Solingen e.V.

 

§ 1 Name und Sitz des Vereins
Der Verein führt den Namen Sportfischer-Vereinigung-Solingen e.V. Er hat seinen Sitz in Solingen. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Der Verein ist politisch und konfessionell Neutral. Er ist Mitglied des Verbandes Deutscher Sportfischer e.V. und des Landesverband NRW und erkennt deren Satzungen an. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 

§ 2 Zweck des Vereins
Der Verein ist ein Zusammenschluss von Sportfischern, der sich zum Ziel gesetzt hat das waidgerechte Sportfischen zu verbreiten und zu fördern.
Die Sportfischer-Vereinigung-Solingen e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist neben der Förderung des Sportes, die Förderung von sozialen Kompetenzen und die Förderung des Umweltschutzes.

Die Ziele des Vereins sind:
a) die Hege und Pflege des Fischbestandes in den Vereinsgewässern unter Berücksichtigung des Artenschutzprogramms des VDSF.
b) die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege i.S.d. Bundesnaturschutzgesetzes und des Naturschutzgesetze des Landes NRW, des Umweltschutzes, des Küstenschutzes und des Hochwasserschutz
c) die Beratung der Mitglieder in allen mit der Sportfischerei und dem Naturschutz zusammenhängenden Fragen.
d) die Schaffung von Erholungsmöglichkeiten zum Zweck körperlicher Ertüchtigung und Gesunderhaltung seiner Mitglieder durch Kauf, Pacht und Erhaltung von Fischgewässern und Freizeitgelände, Unterkunftshäusern und sonstigen Einrichtungen wie Booten und dazu gehörigen Anlagen im Sinne der Familien- und Jugendförderung.
e) die Förderung des Angelsportes.

 

§ 2a  „Selbstlosigkeit“
Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Aufgaben die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
 

§ 3 Aufnahme von Mitgliedern
Mitglied kann werden, wer das 10. Lebensjahr vollendet hat. Mitglieder vor Vollendung des 18. Lebensjahres gehören der Jugendgruppe des Vereins an.

 

§ 4 Ende der Mitgliedschaft
a)  kann nur durch schriftliche Erklärung dem Vorstand gegenüber erfolgen.
Die Mitgliedschaft endet zum 31.12. eines Geschäftsjahres. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate. Eingang der schriftlichen Kündigung bis zum 30.09. des Geschäftsjahres.
b) durch Ausschluss.

Es kann erfolgen wenn ein Mitglied:

  1. Gegen die Regeln der Satzung, gegen anerkannte sportliche Regeln und gegen Sitte und Anstand grob verstoßen hat.
  2. Wenn er das Ansehen und die Interessen des Vereins schwer geschädigt hat.
  3. Wenn er wegen Fischereivergehens rechtskräftig verurteilt ist.
  4. Wenn er gegen Fischereirechtliche Vorschriften des Vereins verstoßen oder dazu Beihilfe geleistet hat.
  5. Wenn er innerhalb des Vereins wiederholt und erheblich Anlass zu Streit und Unfrieden gegeben hat.
  6. Wenn er trotz Mahnung und hinreichende Begründung mit seinen Beiträgen und sonstigen Verpflichtungen in Verzug ist. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Dem betroffenen Mitglied muss vorher Rechtlicher Gehör gewehrt worden sein. Gegen die Entscheidung ist die Anrufung der nächsten Mitgliederversammlung möglich.

 

§ 5 Disziplinarstrafen
Statt eines Ausschlusses kann der Vorstand in weniger schweren Fällen gegen ein Mitglied erkennen auf:

  1. Zahlung von Geldbußen bis zu € 200.-,
  2. Verweis ohne Auflage.
  3. Verwarnung ohne Auflage.

 

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
Alle Mitglieder haben das Recht, an allen Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Unterkunftshütten und Heime an den Vereinsgewässern zu benutzen. Aktive Mitglieder sind berechtigt, die dem Verein gehörenden oder ihm gepachteten Gewässer waidgerecht zu befischen und alle vereinseigenen Anlagen (Heime, Boote, Stege usw.) zu benutzen.

Die Mitglieder sind verpflichtet:

  1. im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der festgelegten Bedingungen auszuüben, sowie auf die Befolgung der gesetzlichen Vorschriften auch bei anderen Mitgliedern zu achten.
  2. den Aufsichtspersonen und Fischereiaufsehern sich auf Verlangen auszuweisen und deren Anordnungen zu befolgen.
  3. Zweck und Aufgaben des Vereins zu erfüllen und zu fördern.
  4. Die fälligen Mitgliedsbeiträge sind bis zum 31.03. eines Geschäftsjahres pünktlich abzuführen und sonstige beschlossene Verpflichtungen zu erfüllen.
  5. Die Sportfischerprüfung abzulegen.
  6. Die von der Hauptversammlung beschlossenen Mitgliedsbeiträge sind im Voraus an den Schatzmeister zu entrichten und müssen jährlich entrichtet werden. Die Rechte der Mitglieder ruhen, falls fällige Beiträge oder sonstige Verpflichtungen nicht durch Quittungsmarken nachgewiesen werden können.

 

§ 7 Organe des Vereins, Vereinsleitung

Der Vorstand
der Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, einem Schriftführer, Schatzmeister. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Jeder von ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis, die des 2. Vorsitzenden wird jedoch im Innenverhältnis auf den Fall der Verhinderung des 1. Vorsitzenden beschränkt. Der Vorstand entscheidet über alle Angelegenheiten des Vereins soweit nicht nach Satzung oder zwingenden gesetzlichen Bestimmungen andere Organe dieses vorbehalten ist. Der Vorsitzende überwacht die Geschäftsführung der übrigen Vorstandsmitglieder. Alle Vorstandsmitglieder sind verpflichtet, bei der Erledigung der Vereinsobliegenheiten mitzuwirken. Die tatsächliche Geschäftsleitung muss auf die ausschließliche und unmittelbare Erfüllung des steuerbegünstigten Zweckes gerichtet sein. Die Mitglieder des Vorstandes werden durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur nächsten gültigen Wahl im Amt. Die Sitzungen des Vorstandes werden durch den 1. Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung durch den 2. Vorsitzenden einberufen. Sie ist beschlussfähig, wenn mindestens 4 Vorstandsmitglieder, darunter einer der beiden Vorsitzenden anwesend sind

Die Mitgliederversammlung
In jedem Kalenderjahr muss in den ersten drei Monaten eine Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird einberufen vom 1. Vorsitzenden während einer Frist von einem Monat. Die Einladung muss die Tagesordnung enthalten, sie hat schriftlich zu erfolgen.

Sie hat die Aufgabe:

  1. Endgegennahme der Berichte des Vorstandes sowie des Berichts der Kassenprüfer.
  2. Die Entlastung des Vorstandes.
  3. Nach Ablauf der Wahlperiode Wahl der Vorstandsmitglieder, der Rechnungsprüfer, ggfs. des Ehrenrates.
  4. Genehmigung des Haushaltsvorschlages und Festlegung des Jahresbeitrages.
  5. Satzungsänderungen.
  6. Entscheidungen über Anträge des Vorstandes oder der Mitglieder über Berufungen gegen Entscheidungen des Vorstandes bei Ausschlüssen oder Disziplinarentscheidungen.
  7. Verschiedenes

 Anträge von Mitgliedern müssen berücksichtigt werden, wenn sie mindestens zwei Wochen vor der Versammlung schriftlich beim ersten Vorsitzenden eingegangen sind. Der Vorstand muss eine Mitgliederversammlung auch dann einberufen, wenn ein Drittel aller ordentlichen Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe von Gründen beantragt. Über die Versammlungen sind Niederschriften anzufertigen die mindestens alle Anträge, Beschlüsse und Wahlergebnisse beinhalten müssen. Sie werden vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer unterzeichnet.
 

§ 8 Kassenprüfer
Die Kassenprüfer werden durch die Mitgliederversammlung auf die gleiche Dauer gewählt wie der Vorstand, sie dürfen kein anderes Amt bekleiden. Ihre Aufgabe ist es, sich durch Stichproben von der Ordnungsmäßigkeit der Kasse und Buchführung zu überzeugen. Am Jahresabschluss eine eingehende Prüfung der Bücher, Belege und des Jahresabschlusses vorzunehmen und das Ergebnis der Prüfung der Mitgliederversammlung vorzutragen.

 § 9 Ehrenrat (wenn er gebildet werden soll)
Aufgabe des Ehrenrates ist es:

  1. In allen Streitfällen unter Mitgliedern, sofern er von der Vorstandschaft oder einem Mitglied angerufen wird, als Schlichtungsausschuss tätig zu werden.
  2. Über Berufung bei Ausschlüssen nach §4 und Disziplinarmaßnahmen nach §5 zu entscheiden, alternativ über Ausschluss nach §4 und Disziplinarmaßnahmen nach §5 zu entscheiden.

 

 § 10 Vereinsordnungen

  1. die Vereinsordnungen sind Bestandteil der Satzung
  2. sie sind von der Mitgliederversammlung zu beschließen.

 

§11 Auflösung des Vereins
Der Verein kann nur durch Beschluss einer dazu einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluss ist eine Mehrheit von drei Viertel der erschienenen Mitglieder erforderlich.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereines oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereines an den Solinger Sportbund e.V.  Das Vermögen ist unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige Zwecke zu verwenden. Hierbei ist in besonderen die Jugendarbeit zu berücksichtigen. 


Solingen, 14.03.2009