Stadt Solingen
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Raubfisch

 

 

Die Forelle

 

(Theo Scheuer)

Steckbrief

Größe: 20-65 cm lang
Gewicht: bis zu 10 kg

Hauptnahrung: Insekten, Larven, Schnecken, Elritzen und Würmer.


Unsere Wildform (ohne Bild):

Bachforelle: rote, schwarze und blaue Tupfen, oft umrandet

Die Bachforelle ist ein eher langgestreckter Fisch, der durch seine vielfarbigen Tupfer sehr farbenfroh ist. Die Färbung ist dabei abhängig vom Standort. In kleinen, eher sauren Bächen ist sie meist bräunlich mit schwarzen und roten Tupfen, in nährstoffreichen Bächen ist sie wesentlich heller und nur wenigen roten Flecken. Die Bachforelle lebt sowohl im Süß- als auch im Salzwasser.

 

"Einwanderer"


Regenbogenforelle: schwarze Punkte an Rücken- und Schwanzflosse,
rosa Band entlang der Seitenlinie

 

Die Regenbogenforelle ist eine amerikanische Art, die 1883 in Europa ausgesetzt wurde. Sie ist eigentlich nicht direkt eine Forelle, sondern eher ein Pazifiklachs. Regenbogenforellen leben überwiegend in Teichen. Im Vergleich zu Bachforellen ist sie wesentlich toleranter im Hinblick auf schlechtere Wasserqualität und höhere Temperaturen. Daher werden Regenbogenforellen oft als Besatz für geschädigte Bachforellenbestände gesetzt.

Ebenso variantenreich wie ihr Äußeres ist auch die Farbe des Fleisches. Sie hängt vom bevorzugten Beutetier ab: Eine Forelle, die überwiegend Bachflohkrebse frisst, hat eher lachsrotes Fleisch (sogenannte Lachsforelle).

(Peter Paschköwitz)